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Autor Thema: Was ist Airsoft? - Der Newbie Guide  (Gelesen 14568 mal)

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Offline Falcon

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Was ist Airsoft? - Der Newbie Guide
« am: 05.02.2013, 20:18 »
Mir ist letzthin aufgefallen, dass dem Forum ein Thread fehlt der grundsätzliches rund um unser Hobby erklärt. Um dem entgegen zu wirken habe ich nun diesen Thread erstellt.
An dieser Stelle vielen herzlichen Dank an Bonkers fürs Korrekturlesen und Feedback geben!
Dieser Guide ist exklusiv für Airsoftforum.at und darf nur ausdrücklich mit meiner Erlaubnis auf anderen Seiten gepostet werden.


Das Inhaltsverzeichnis:

Was ist Airsoft?

Wer darf Airsoft Spielen?

Was gilt es im Umgang mit ASGs zu beachten?

Wie wird Airsoft gespielt? Was muss ich bei Spielen beachten?

Wie funktionieren die diversen ASGs?

Akkus, Ladegeräte, Gas und BBs

Was wird benötigt um Airsoft zu spielen und wieviel Geld muss ich einplanen?

Diverse Begriffsbestimmungen
« Letzte Änderung: 30.04.2013, 17:33 von Falcon »
cYa,

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Re: Was ist Airsoft? - Der Newbie Guide
« Antwort #1 am: 05.02.2013, 20:48 »
Was ist Airsoft?

Airsoft ist ein sehr vielschichtiges Hobby / Spiel.
Bei uns wird darunter hauptsächlich das Spiel als Team gegeneinander, ähnlich dem Paintball, verstanden. Es gibt jedoch genauso AIPSC welches dem mit echten Schusswaffen betriebenen Combat Shooting gleicht, lediglich mit dem Unterschied, dass ASG (Airsoft Guns / Airsoft Spielgeräte / Softguns) für die Ausübung des Zielschießens genutzt werden.

In Österreich ist es keine anerkannte Sportart. Die Spielgeräte (Softguns) sind nach österreichischem Gesetz u.A. aus genau diesem Grund keine Waffen und daher wird in der Community vermieden diese als solche zu bezeichnen. Wäre dies der Fall hätten wir ähnliche Probleme wie die Deutschen.
In Deutschland dürfen ASGs über 0.5J nur Semiautomatisch laufen und benötigen einen Stempel (F im Fünfeck). Dadurch sind sie von Importeuren abhängig und was die Modelle angeht etwas begrenzter als wir in Österreich. Zudem hat das in der Regel auch höhere Preise zur Folge.
Also seien wir froh, dass es bei uns keine Waffen sind und bezeichnen diese auch nicht als solche.

Herkunft:
Erfunden wurden ASGs in Japan nach Ende des 2. Weltkrieges.
Damals wurde es den Japanern verboten echte Waffen zu besitzen.
Um dennoch dem Schießsport und den Drang der Sammelleidenschaft nachzugehen wurden (mit der entsprechenden Schutzausrüstung) ungefährliche Nachbauten die dem Gesetz genüge taten erfunden.
Das Teamspiel kam erst deutlich später.
cYa,

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Re: Was ist Airsoft? - Der Newbie Guide
« Antwort #2 am: 05.02.2013, 21:09 »
Wer darf Airsoft Spielen?

In Österreich jeder der das 18. Lebensjahr vollendet hat.
Wie Eingangs erwähnt sind unsere Spielgeräte keine Waffen.
Sie sind jedoch mittlerweile von allen Bundesländern als jugendgefährdende Gegenstände eingestuft.
Je nach Bundesland ist das über Bescheid oder gar direkt im Jugendschutzgesetz selbst per expliziter Erwähnung erfolgt.
In manchen Bundesländern (z.B. Vlbg.) ist durch die Formulierung des Jugendschutzgesetzes auch das "Vorführen" dieser Gegenstände untersagt.
Sprich als Vorführen kann schon das alleinige Zeigen unserer ASGs angesehen werden und damit ist es in manchen Bundesländern Jugendlichen und Kindern unter 18 Jahren nichtmal gestattet bei einem Spiel zuzusehen.
Die Jugendschutzgesetzte für das entsprechende Bundesland können hier nachgesehen werden:
http://www.ris.bka.gv.at/Land/

Des weiteren steht es natürlich Veranstaltern von Spielen frei, Personen von ihren Spielen auszuschließen. Da wir in der Airsoftszene keinerlei radikale Gesinnungen unterstützen und uns von selbigen ausdrücklich distanzieren werden Personen die offensichtlich radikales Gedankengut verbreiten und zur Schau stellen auch von den Spielen verwiesen.
« Letzte Änderung: 24.04.2013, 15:53 von Falcon »
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Re: Was ist Airsoft? - Der Newbie Guide
« Antwort #3 am: 05.02.2013, 22:58 »
Was gilt es im Umgang mit ASGs zu beachten?

Prinzipiell gilt folgender Grundsatz:

Handle them like they're real!

Was bedeutet das im Detail?
  • Zu allererst ist jegliche ASG immer verpackt zu transportieren.
    Sprich in einem Koffer oder einer Tasche um nicht eine unnötige Panik zu verursachen.
  • Jegliche ASG ist zu jederzeit so zu behandeln als wäre sie geladen und es könnte sich jederzeit ein Schuss lösen.
  • Das bedeutet gezielt wird immer nur auf etwas, auf das man auch schießen will.
  • Solange man nicht schießen will bleibt der Finger weg vom Abzug. (Finger lang!)
  • Geschossen wird nur mit einer Schutzbrille und in einer Umgebung in der jede weitere Person eine Schutzbrille trägt.
  • Vor jeglicher Verwahrung der ASG bzw. der vor dem Verlassen eines Spielfeldes und Betreten einer Safezone (Bereich in dem keine Schutzbrillenpflicht ist) muss die ASG entladen (Magazin entfernen und verbleibende BBs im Lauf & Hop Up verschießen) und gesichert werden. Trotzdem muss weiterhin Punkt 2, 3, 4 größte Beachtung geschenkt werden!
  • Unbedingt die Gesetze im Ausland beachten sollte man zu Auslandsspiele Reisen. Manche Länder bedarfen bestimmter Stempel auf den ASGs, haben Leistungsgrenzen, dürfen maximal Semi Automatik laufen, haben strengere Vorgaben zum Transport (Stichwort "Munition") oder es werden Genehmigungen zur Einreise benötigt. Natürlich auch in Kombination möglich!
« Letzte Änderung: 24.04.2013, 14:35 von Falcon »
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Re: Was ist Airsoft? - Der Newbie Guide
« Antwort #4 am: 05.02.2013, 23:42 »
Wie wird Airsoft gespielt? Was muss ich bei Spielen beachten?

Wie Eingangs schonmal erwähnt gibt es mehrere Möglichkeiten zur Ausübung des Hobbys.
Einerseits das angesprochene AIPSC, andererseits das Team-Spiel.

AIPSC  oder Airsoft-IPSC

IPSC bedeutet International Practical Shooting Confederation. Es ist ein Parcour auf Zeit zu bewältigen bei dem auf bestimmte Ziele nach gewissen Regeln geschossen werden muss. Des weiteren kann es Vorgaben zu Magazinwechseln oder Doubletten ( 2 Schüsse auf ein Ziel) geben. Je nach Regel des Veranstalters kann ein Fehlschuss als Disqualifikation oder als Zeitstrafe gewertet werden welche am Ende auf die Abschlusszeit des Parcours hinzugefügt wird.
Der mit der schnellsten Zeit gewinnt.

Das Teamspiel
In Österreich wird hauptsächlich das Teamspiel praktiziert.
Hierbei gibt es auch eine sehr große Vielfalt an Spielformen.
Im Groben wird zwischen der Spielart, dem Spielfeld, der Spieldauer und der geladenen Spieler unterschieden.
Ich fange der Einfachheit halber in umgekehrter Reihenfolge an die einzelnen Unterscheidungsformen zu erläutern:

Geladene Spieler:
Bei sogenannten "FFA" (Free For All) ist es jedem gestattet sich zu dem Spiel anzumelden. Ausgenommen hiervon sind selbstverständlich vereinzelte Spieler welche durch Verfehlungen explizit von Veranstaltern ausgeschlossen sind. Gehört man selbst in diese unrühmliche Sparte so weiss man das auch, daher für jeden Neuling, seit ihr kein Mitgleid bei einem Verein und wollt dieses Hobby mal ausprobieren, die so markierten Spiele sind genau der richtige Ort hierfür.
Dem gegenüber stehen Einladungsspiele, zu diesen darf man nur, wenn man auch vom Veranstalter eingeladen wird. Ziel ist es da anspruchsvollere Spielarten zu spielen welche eingespielte Teams mit einer besseren Organisation erfordern sowie unter Umständen auch besondere Ausrüstung.

Spieldauer:
Ein Spiel kann sowohl nur ein paar Stunden als auch mehrere Tage dauern.
Die angesprochenen FFA sind in der Regel eintägig mit kurzen Spielrunden welche im Schnitt 1-2 Stunden dauern.
Mehrtägige Spiele folgen in der Regel einer Storyline, und finden auf größeren Gelände statt. In manchen Fällen wird auch durch die ganze Nacht gespielt.
Sollte man sich bei solchen Spielen ingame schlafen legen, so muss auch im Schlaf eine Schutzbrille getragen werden.

Gelände:
Gespielt kann prinzipiell überall werden, egal ob Wald, Schottergrube, Gebäude oder gar Kombinationen. Wichtig ist eine Vereinsdeckung und eine schriftliche Einverständniserklärung des Geländebesitzer sowie die Meldung der Veranstaltung bei der Polizei damit es nicht zu einem unnötigen Einsatz kommt. In unseren Regionen wird hauptsächlich im Wald gespielt. Spiele in Gebäuden und Hallen werden zumeist auch CQB (Close Quarter Battle) genannt. Reine CQB Spiele in kleineren Hallen mit geringen Spieleranzahlen sind meist sehr intensiv und anstrengend. Für unerfahrene Spieler sind solche Spiele mit mehr als 3 Stunden Spielzeit zumeist mit starkem Muskelkater am folgenden Tag verbunden.

Spielart:
Hier kann zwischen kurzen Spielen und Storyline Spielen unterschieden werden.
Mehrtägige Spiele folgen meistens einer Storyline. Diesen Spielen gehören auch die sogenannten MilSims an. Diese sollen überwiegend eine Militärsimulation darstellen, sprich Munition ist begrenzt, die Missionen sind überwiegend mit Wachdiensten und Aufklärung ausgestattet. Action ist rar gesäht und lange Märsche ohne "Feindkontakt" sind die Regel. Alles läuft äusserst taktisch und durchdacht ab.
In Österreich wird der Ausdruck MilSim recht "sorglos" genutzt und für praktisch jedes Spiel das einer Storyline folgt verwendet.
FFAs hingegen bestehen meistens aus vielen kurzen und Actionreichen Spielen wie "Capture the Flag", "Domination" (Battlefield Spielmodus) o.ä.

Wie läuft ein Spiel in der Regel ab?

Vor dem Spiel:
Zuallererst muss man sich beim Veranstalter anmelden. Dies kann sich von Veranstalter zu Veranstalter unterscheiden. Mögliche Formen sind in einem Forum melden, dass man kommt, oder über eine Art Shop System wie z.B. bei www.paca.at.
Bei manchen Feldern wie bei www.airsoft-sports.com im Tirol oder bei der CQB Halle des ASVV in Vorarlberg (www.airsoft-arena.at) kann man zu den Öffnungszeiten erscheinen und darauf hoffen auf genügend Mitspieler zu treffen. Dabei sollte aber auf bestehende Reservierungen geachtet werden und es kann sein, dass diese nur unter sich spielen wollen.

Wenn man das Spielgelände erreicht hat muss man sich in der Regel erst beim Veranstalter endgültig anmelden. Dabei muss man im Normalfall einen Antrag auf 48h Mitgliedschaft unterzeichnen. Gleichzeitig erklärt man sich damit auch einverstanden, sich an die Vorgaben des Veranstalter zu halten und je nach Veranstalter bekommt man dadurch auch einen Versicherungsschutz gegenüber dritten. Sprich man ist versichert sollte sich ein Pilzsucher unbemerkt an den Spielfeldmarkierungen vorbei in das Gelände verirren und getroffen werden. Dies gilt es aber zuerst abzuklären und ist nicht bei jedem Veranstalter gegeben! Danach wird die Schussgeschwindigkeit der ASGs mit 0.2g BBs getestet. Die jeweiligen Limits hängen vom Veranstalter ab und es gilt sich vorab über diese zu informieren.
Ist das ganze Prozedere erledigt kann man sich schonmal herrichten für das Spiel. Vor Spielbeginn gibt es dann noch eine genauere Einweisung bezüglich der genauen Spielregeln, Spielfeldgrenzen und gefährliche Stellen im Gelände durch den Veranstalter.
Es wird auch der gegeben Spielmodus und die Respawnregeln erklärt.

Während dem Spiel:
Auf Spielmodus gehe ich hier nicht genau ein, da sie viel zu verschieden sein können. Wichtig ist, jeder Treffer zählt. Sprich selbst ein Streifschuss gilt als Hit und man ist ausgefallen. Kopftreffer sollten deshalb vermieden werden (kurz, nicht auf den Kopf zielen), sieht nicht mehr aus einem Loch raus, ist der Gegenüber natürlich selbst Schuld.
Wichtig ist sich auch zu informieren ob Abpraller von Bäumen/Wänden zählen und wie Treffer auf die ASG gehandhabt werden. Dies kann auch von Veranstalter zu Veranstalter variieren.
Wenn man getroffen ist, hebt man die Hand und ruft laut "Hit!".
Je nach Veranstalter werden noch weitere Maßnahmen wie rote Tücher, Warnwesten, oder bei Nachtspielen Blinklichter zur Erkennung eines "ausgefallenen" Spielers getroffen. Auch hier muss man sich vor Spielbeginn erkundigen ob eine gewisse Ausrüstung selbst mitzubringen ist.
Auf solche getroffenen Spieler darf nicht weiter geschossen werden.

Sollte man mal nicht sicher sein ob man getroffen wurde, raus gehen und Respawnen.
Es gewinnt keiner einen Blumentopf bei diesem Hobby und einmal mehr Respawnen tut keinem weh. Gerade Sniper rufen oft solche "fragwürdigen Momente" auf, da sie nur einen Schuss abgeben und das durchaus aus sehr großer Distanz. Dadurch spührt man deren BBs ab und zu fast nicht und sehen wird man ganz bestimmt auch keinen wenn man sich umsieht.

Je nach Veranstalter gibt es auch die "Shot Regel". Das bedeutet, wenn man unbemerkt sehr nahe an einen Gegner ran gekommen ist, ruft man ihm "Shot" zu anstelle abzudrücken. Dies ist aber nur in Situationen gestattet in denen der Gegner zu 100% getroffen worden wäre und ein Abschuss einfach zu schmerzhaft gewesen wäre. Des weiteren können keine Gruppen "ge-shot-ed" werden und die eigene ASG muss geladen sein und auf die entsprechende Person zeigen. Sollte der Gegner dieses Angebot nicht annehmen und eine schnelle Bewegung ausführen anstelle "Hit" zu rufen kann ja immernoch abgedrückt werden. Der Schuss muss ja so oder so 100% sicher gewesen sein.

Während dem Spiel kann der Veranstalter weiterhin Stichproben bezüglich Geschwindigkeitsmessungen, BBs usw. machen. Den Anweisungen des Veranstalters ist selbstverständlich Folge zu leisten.
« Letzte Änderung: 29.04.2013, 07:09 von Falcon »
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Re: Was ist Airsoft? - Der Newbie Guide
« Antwort #5 am: 06.02.2013, 00:41 »
Wie funktionieren die diversen ASGs?

ASGs können in 3 Grundarten unterteilt werden.
  • Gas-Betrieben
  • Manuelle-Betrieben
  • Elektrisch-Betrieben

Gas-Betriebene ASGs
Bei Gas-Betriebenen ASGs wird ein Treibgas verwendet um das BB zu beschleunigen. Dies kann entweder ein flüssiges Gas wie Propan oder CO2 sein oder komprimierte Luft (HPA = High Preassure Air).
Diese Kathegorie kann wiederum in GBB (Gas Blow Back) und NBB (None Blow Back) unterteilt werden.

GBB
Bei GBB wird ein Teil des Treibgases genutzt um einen Schlitten zu bewegen und ein neues BB zu laden sowie einen Hahn zu spannen der bei Betätigung des Abzuges wieder das Ventil öffnet. Diese GBBs können je nach Typ sowohl Semiautomatisch als auch Vollautomatisch sein. Durch das Bewegen des Schlittens entsteht zudem auch noch ein kleiner Rückstoß.

NBB
Bei NBBs wird das Treibgas ausschließlich zur Beschleunigung des BB verwendet.
Bei Semiautomatischen NBBs wird über eine Mechanik während des Betätigen des Abzuges ein BB nachgeführt und der Hahn gespannt. Das resultiert in einem wesentlich höheren Abzugsgewicht. Der Vorteil sind jedoch sehr wenig bewegliche Teile was in der Regel gegenüber GBBs Langlebigkeit zur Folge hat und eine hohe Konstanz der Schussgeschwindigkeit.
NBBs können jedoch auch bei Airsoft Scharfschützengewehren Anwendung finden. Hier wird jedoch ein Repetieren vorausgesetzt welches das BB nachfördert und den Hahn dadurch spannt. Dies ermöglicht ein wesentlich geringeres Abzugsgewicht. Kommt jedoch nicht HPA zur Anwendung so sind diese Gewehre stark von der Umgebung und dem Gasdruck im Magazin abhängig und die Konstanz und somit auch Präzision ist im Vergleich zu Manuellen Airsoft Scharfschützengewehren schwach.

Besondere Erwähnung sollten hier noch gewisse Hybridmodelle wie die Polarstar Gearbox finden. Dies sind zwar NBBs aber es wird über den Luftdruck auch die Düse bewegt welche das nächste BB in den Lauf befördert. Geregelt und gesteuert wird das jedoch über einen Microcontroller.
Dadurch fällt selbstverständlich das hohe Abzugsgewicht weg und es ist auch Vollautomatik möglich. Die bewegten Teile sind jedoch zu klein und zu leicht um einen merkbaren Rückstoß wie bei GBBs zu erzeugen.

Manuell-Betriebene ASGs
Manuell-Betriebene ASGs sind ASGs bei denen eine Feder mit Muskelkraft gespannt wird. Diese Feder treibt dann einen Kolben in einem Zylinder an.
Der daraus entstehende Luftstrom beschleunigt dann das BB.
Diese einfache Technik wird bei vielen sogenannten "Kirmes Pistolen" angewandt.
Von diesen ASGs ist klar abzuraten. Die selbe Technik findet jedoch noch bei 2 ganz wesentlichen Gattungen unserer Spielgeräte Anwendung.
Zum einen ist das wie bereits angesprochen bei den Airsoft Scharfschützengewehren als auch bei den Airsoft "Pump Guns".
Hier werden jedoch ganz andere Federn verbaut und für ein Airsoft Scharfschützengewehr mit dem man langfristig Freude hat und das sich unter der Last der Feder nicht in alle Einzelteile zerlegt kann man gut und gerne 600€ mit offener Grenze nach oben löhnen.
Diese sind dann aber neben gewissen HPA Umbauten die konstantesten und stärksten Plattformen wenn es um Reichweite und Präzision geht.

Elektrisch-Betriebene ASGs
Bei Elektrisch-Betriebenen ASGs spricht man in der Regel von AEG (Automatic Electronic Gun) bzw. in der kleinen Ausführung von AEP (Automatic Electronic Pistol). Die Technik ist bei beiden Ident. Über einen kleinen Gleichstrommotor und ein Getriebe wird eine Feder in einem Kolben gespannt. Das Letzte Zahnrad welches den Kolben nach hinten Drückt ist nicht komplett mit Zähnen bestückt.
Hat der Kolben die Endposition erreicht so sind keine Zähne mehr vorhanden und er wird durch die Feder nach Vorne durch den Zylinder gedrückt. Die dadurch komprimierte Luft treibt das BB an. Über die Zahnräder wird auch gleichzeitig die Düse bewegt welche immer die einzelnen BBs in den Lauf führt.
Das Gesamte Konstrukt wird Gearbox (Englisch: Getriebe(kasten)) genannt.
Dies ist mittlerweile die gebräuchlichste Anwendung für Nachbauten von Sturmgewehren. Sie sind leicht zu warten, verhältnismäßig günstig mit vielen Ersatzteilen verfügbar und zudem auch noch recht zuverlässig. Die Reichweite und Präzision ist zudem je nach Dichtung und Detailverliebtheit des Tuners auch hervorragend.
Dies sind bestimmt die Modelle welche man sich als Einsteiger ansehen sollte.
« Letzte Änderung: 08.02.2013, 18:00 von Falcon »
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Re: Was ist Airsoft? - Der Newbie Guide
« Antwort #6 am: 06.02.2013, 00:56 »
Akkus, Ladegeräte, Gas und BBs

Zum Betreiben der ASGs benötigen wir je nach Typ Akku oder eine Art Gas. Was wir aber auf jedenfall brauchen sind BBs.

Akkus:

Zum Betreiben einer jeglichen AEG wird ein Akku benötigt.
Bei Akkus gibt es drei grundsätzliche Typen. Zum einen die Lithium (LiPo/LiFePo/LiIo) Akkus, und zum anderen die NiCd und NiMh Akkus.
Alle drei Akkutypen bedarfen einer anderen Wartung.

Lithium Akkus sollten ca. zu 2/3 geladen gelagert werden. Sie haben keinen Memory Effekt und können einfach wieder geladen werden.
Sie besitzen von den drei genannten Typen das höchste Kapazität/Volumen Verhältnis und die beste Entladerate. Beim Laden sollte aber ein hochqualitatives Ladegerät genutzt werden welches die einzelnen Zellen ausgleicht. Man spricht von einem "Balancer" den das Ladegerät besitzen sollte. Lithium Akkus sind sehr empfindlich auf Tiefentladung und im Betrieb sollte strengstens darauf geachtet werden, dass die Zellen nicht unter die Mindestspannung fallen. Hierfür gibt es eigene Wächter die das im Betrieb kontrollieren und entweder piepsen oder gar abschalten.
Neben der Spannung der Akkus ist hier auch zu beachten wieviel Strom der Akku liefern kann.
Hierführ haben die Lithium Akkus eine Zusätzliche "C" Angabe die mit der Kapazität multipliziert wird um besagten Wert zu erhalten. Als Beispiel ein 1500mAh Akku mit 20C kann 30A liefern.

NiCd Akkus sind hingegen sehr anfällig für den Memory Effekt. Das bedeutet sie müssen immer ganz entladen werden und sollten auch entladen gelagert werden. Sie haben jedoch gerade bei kleinen Bauformen nach den Lithium Akkus den größten Entladestrom und liefern nach denen die beste Leistung.
Sie sind auch verhältnismäßig Winterfest.

NiMh haben ein wesentlich höheres Kapazität/Volumen Verhältnis als NiCd, jedoch sind sie nicht Hochstromfest. Das bedeutet bei kleinen Bauformen haben sie nicht die selbe Leistung wie NiCd, bei 3300mAh hingegen ist es herzlichst "wurscht". Sie sollten geladen gelagert werden und haben keinen Memory Effekt. Sie besitzen zwar im Gegensatz dazu einen Lazy Battery Effekt der bei nicht kompletter Entladung und erneuter Ladung eine Verminderung der Leistung hervorrufen kann, dieser wurde jedoch mittlerweile von namhaften Herstellern wie Sanyo bereits so stark reduziert, dass er nichtmehr erwähnenswert wäre. Ihr Nachteil ist jedoch, dass sie bei niedrigen Temperaturen extrem in die Knie gehen.

Ladegeräte:
Mit den Akkus braucht man zwangsläufig auch ein Ladegerät. Hier sollte man unbedingt auf Qualität achten! Die mit AEGs mitgelieferten Ladegeräte sollte man so schnell es geht entsorgen.
Eine Investition von 50-100€ für ein Computergesteuertes Ladegerät rentiert sich allemal, damit es nicht notwendig wird alle 2 Spiele neue Akkus kaufen zu müssen die ja auch Geld kosten. Man sollte darauf achten, dass sie den eigenen Akku Typ mit genügend Zellen sowohl zum Laden als auch zum Entladen unterstützen. Ausserdem sollte das Ladegerät eine Abschaltfunktion haben sobald der Akku fertig geladen ist. (Delta Peak bei NiXX Akkus.) Vorteilhaft ist auch wen das Ladegerät mehrere Lade- und Entladezyklen unterstützt um ältere Akkus wieder aufzufrischen. Wie schon erwähnt, sollte man Lithium Akkus benutzen wollen, sollte ein Balancer integriert sein oder dazu gekauft werden. Es empfiehlt sich, sich hier im Modellsport umzusehen (Graupner, Simprop, Robbe,...). http://der-schweighofer.at/ ist hierfür eine gute Adresse. Ich persönlich habe mit dem Simprop Intelli Bi-Power Spezial sehr gute Erfahrungen gemacht.

Gase:
Das verbreitetste Gas ist das sogenannte Green Gas oder auch Top Gas. In der Regel handelt es sich um Propan welches ein wenig mit Silikon angereichert ist oder zumindest um ein Gas mit einem ähnlichen Siedepunkt.
Das Resulatat davon ist ein Druck von ca. 100-110psi.

Für GBBs mit Kunststoffschlitten empfiehlt sich meistens ein sogenanntes 134a Gas. Es ist deutlich schwächer als das genannte Green Gas und hat einen Druck der in etwa bei 90psi liegt.

Das sogenannte Red Gas ist etwas stärker als Green Gas und hat einen Druck von rund 120psi. Es reicht jedoch schon aus um deutlich zu beanspruchend für die meisten GBBs zu sein.

Zum Vergleich hierzu hat unreguliertes CO2 in flüssigem Zustand einen Druck von über 800psi bei Raumtemperatur.

BBs:
Von den Veranstaltern werden praktisch nurmehr biologisch abbaubare BBs erlaubt.
Bei Bio BBs muss aber auch genau darauf geachtet werden. Bio BB heisst nicht unbedingt biologisch abbaubar, sondern lediglich dass keine Giftstoffe enthalten sind und von der Natur irgendwann mal ohne Schädigung der Natur zersetzt werden. Dies kann jedoch dennoch Jahrzehnte dauern.
Den Abbau unterstützend sind sie lediglich wenn sie biodegradeable (biologisch abbaubar sind oder eben Bio sind und zusätzlich photodegradeable (durch Lichteinfluss abbaubar). Manche BB Hersteller wie z.B. Green Devil haben hierfür vom TÜV ein Zertifikat um dies zu beweisen. (http://www.greendevilbb.com/datasheets.php)
Vor langer Zeit war es noch so, dass die Qualität der Bio BBs zu wünschen übrig ließ. Mittlerweile müssen sich diese, sofern von namhaften Herstellern wie Bioval, G&G, Xtreme Bio oder eben auch Green Devil überhaupt nicht mehr verstecken. Sie sind halt etwas teurer, aber das sollte uns allen die Umwelt wert sein, denn wir wollen ja noch lange in der Natur spielen können.
Ein Problem können sie lediglich noch mit Double Stacker Magazinen (MidCaps) machen wenn ihre Oberfläche zu rauh ist oder der Durchmesser etwas kleiner, so dass sie an der Verengung im Magazin oben verkeilen.
« Letzte Änderung: 30.04.2013, 17:32 von Falcon »
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Re: Was ist Airsoft? - Der Newbie Guide
« Antwort #7 am: 06.02.2013, 01:04 »
Was wird benötigt um Airsoft zu spielen und wieviel Geld muss ich einplanen?

Die Wahl der ASG
Generell will ich vorweg davor abraten mit einer Sniper ASG zu beginnen. Aus Sicherheitsgründen ist der Reichweitenvorteil zu gering um wirklich konkurrenzfähig zu sein, wenn man nicht sehr gut darin ist. Vieles davon ist Erfahrung und ein Gefühl für den Flug der BB sowie ein Auge für gute Verstecke. Zudem ist eine Sniper Plattform die wirklich gut geht sehr teuer. Hat man das erreicht so hat man ein weiteres Problem, die Optik und der Wind.
Wenn man auf so große Distanzen kommt, dann hat das BB schon sehr an Energie verloren und wird leicht von einer Böe gepackt. Durch eine vergrößernde Optik sieht es schnell mal aus als wäre das BB am Ziel abgeprallt dabei ist sie 5m davor in den Boden gerasselt. Des weiteren kann durchaus auch das Gegenteil sein, und das Ziel bemerkt bei einem blöden Treffer auf einen Ausrüstungsgegenstand auf Grund von mangelnder Energie gar nichts davon.
Dies ist natürlich äußerst ärgerlich aber zumeist keinerlei Absicht.

Die günstigste und flexibelste Einsteiger ASG ist bestimmt die AEG.
Dabei sollte darauf geachtet werden, was man will. Hat man vor Reenactment zu betreiben so hat zwangsläufig auch die ASG von einem bestimmten Typ zu sein.
Ist man in der Hinsicht nicht so gebunden, so muss man sich dennoch fragen in welchen Gelände will ich spielen?
Ist darunter auch CQB oder gar vorwiegend CQB so sollte man darauf achten, dass hierfür vielerorts niedrigere fps Limits gelten. (www.airsoft-arena.at z.B. 350fps absolutes Maximum)
Dabei will ich auch unbedingt hervorheben, dass Power nicht alles ist!
Ein gutes Hop Up und eine konstante Leistung sind wesentlich mehr Wert als ein paar fps auf und ab. Ganz abgesehen davon, dass trotzdem 90% der Spieler und das Teamwork im Spiel ausmachen. Für CQB bietet sich außerdem an eine eher kürzere AEG zu verwenden um agiler zu sein. Hier möchte ich noch kurz erwähnen, dass ein längerer Lauf nicht zwangsläufig eine höhere Präzision bedeutet, ich werde darauf aber nicht weiter eingehen da ich nicht zu sehr vom Thema abschweifen will. Wen die Physik im Airsoft etwas mehr Interessiert, den werde ich bei Zeit mit einem eigenen Artikel "befriedigen".

Oft wird auch gefragt was dann die beste AEG sei.
Die Antwort darauf ist, es gibt keine "beste". Es gibt höchstens eine die am besten zu dir passt. Im Normalfall spielt man mit ASGs gut, die einem gefallen, da man einfach mit viel mehr Freude und Elan in das Spiel geht. Anzuraten ist aber auf jeden Fall, wenn möglich, vor dem Kauf mal die ASG, oder eine des ähnlichen Typus (M4, AK,...) in der Hand gehalten zu haben ob die Ergonomie einem passt. Es hilft nichts wenn man recht klein ist, eine tolle AEG hat mit einem schönen Fixschaft, es aber nicht schafft sie angenehm anzulegen. Nur als Beispiel, oder wenn man zu groß ist und Krämpfe bekommt weil alles zu nahe beisammen ist.
Die Community ist hier in der Regel, sehr hilfreich und lässt euch bei FFAs einiges begrabschen.
Ansonsten sollte das auch bei jedem guten Shop machbar sein.

Die Kosten
Prinzipiell ist nicht wahnsinnig viel notwendig um diesem Hobby nachzugehen.
Zu allererst kommt der Augenschutz. Man kann schon ab ca. 20€ sehr gute Brillen (z.B. von 3M) bekommen. Wichtig ist dabei, dass der Spalt zum Gesicht nicht zu groß ist, da sich sonst eine BB durchschummeln könnte. Für CQB sollte man sich auch unbedingt um eine Gittermaske (ca. 20€) für das Gesicht und im speziellen für den Schutz der Zähne zulegen.
Spielt man im Freien so ist ein festes Schuhwerk welches den Knöchel schützt von Vorteil.
Für Militärstiefel kann man so ca. 80-120€ rechnen. Im CQB hingegen sind zumeist Turnschuhe im Vorteil, da die Gefahr des Umknickens geringer ist und sie weniger Geräusche machen.

Nun zurück zur ASG:
Eine brauchbare Einsteiger AEG ist schon zwischen 100€ und 200€ zu bekommen.
Oftmals sind in Foren gebrauchte Schnäppchen mit Zubehör zu ergattern.
Ein Akku bewegt sich in der Regel um die 20€. Wichtig ist ein gutes Ladegerät, hier sollte man nicht zu sehr sparen und die mitgelieferten sind am besten gleich zu entsorgen.
Man sollte dafür zwischen 50€ und 100€ einkalkulieren.
Des weiteren ist es ratsam sich 3-4 Low Cap oder Mid Cap Magazine zu besorgen welche pro Stück, je nach Typ und Hersteller, zwischen 5 und 15€ kosten. High Cap Magazine (die mit dem Rädchen zum Drehen) sind nämlich bei vielen Veranstaltungen unerwünscht oder gar verboten. Ganz abgesehen davon verraten sie die Position sehr leicht.
Um die Magazine dann auch sicher zu verstauen braucht man dann auch entweder eine Tasche (Pouch) die man an einem Gürtel festmachen kann oder eine günstige Weste. Beides kann schon ab 15€ gefunden werden.

Nochmal in tabelarischer Form:
Schutzbrille20€ aufwärts
Gittermaske                ~20€ (Für Gesichtschutz, nicht Augenschutz, im CQB sehr zu empfehlen)
Festes Schuhwerk80-120€
AEG100-200€
Akkus~20€/Stk
Ladegerät50-100€
Low/Midcaps5-15€/Stk (3-4Stk für FFA sollte reichen)
Weste oder Magazin Pouch        15-20€ (evtl. garnicht notwendig)
« Letzte Änderung: 26.04.2013, 11:22 von Falcon »
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Re: Was ist Airsoft? - Der Newbie Guide
« Antwort #8 am: 24.04.2013, 14:28 »
Diverse Begriffsbestimmungen

Abkürzungen
  • AEG = Automatic Electric Gun
  • ARL = Anti Reversal Latch, verhindert das zurückdrehen der Zahnräder in einer Gearbox
  • ASG = Airsoftgun/Airsoft Spielgerät
  • BB = Baby Bullet bzw. Ball Bearing da es in den Anfängen noch Kugellager waren/ Kugeln
  • COL = Cut Off Lever, ein Hebel der den Kontakt in einer Gearbox unterbricht um Semi Automatik zu erzeugen
  • CQB = Close Quarter Battle, Spiele mit sehr geringen Distanzen, hauptsächlich in Gebäude
  • CQC = Close Quarter Combat, im Gegensatz zu CQB beinhaltet CQC vielmehr Messerkampf u.ä. Taktiken die im Airsoft selbstverständlich keine Bedeutung finden
  • FFA = Free For All, für Jedermann/frau zugängliche Veranstaltung
  • FPS = Feet per second
  • GBB = Gas Blow Back
  • Hop Up (abgekürzt auch HU) = Vorrichtung welche der Kugel den Rückwärtsdrall gibt
  • Hop Up Bucking = Hop Up Gummi
  • Hop Up Nub = Gummistück welches ins Hopup Gummi drückt
  • NBB = None Blow Back
  • ROF = Rate of Fire / Wieviele BBs pro Zeiteinheit verschossen werden
  • RPM = Rounds/Rotation per Minute

Gearbox Teile
  • Gearbox Shell = Gearbox Hülle (Getriebekasten auf Deutsch)
  • Pinion Gear = Zahnrad am Motor
  • Bevel Gear = Erstes Zahnrad welches über das Pinion Gear angetrieben wird
  • Spur Gear = Mittleres Zahnrad
  • Sector Gear = Letztes Zahnrad welches die Kraft auf den Piston überträgt, den Cut Off Lever für Semi Auto auslöst und über die Tappet Plate die Nozzle bewegt.
  • Nozzle = Düse welche auf dem Cylinderhead vor und zurück geschoben wird um die BBs nachzufördern
  • Tappet Plate = Platte welche durch ein Stift am Sector Gear entsprechend getimed die Nozzle zurück zieht um ein BB nachzufördern
  • Cylinderhead = Zylinderkopf
  • Cylinder = Zylinder in dem die Luft zum Antreiben des BB komprimiert wird
  • Pistonhead = Kolbenkopf welcher die Luft im Zylinder komprimiert
  • Piston = Kolben welcher von der Hauptfeder gespannt ist, und durch das Sector Gear aufgezogen wird
  • Spring = Hauptfeder welche den Piston+Head antreibt um die Luft zu komprimieren, bei MXXX gibt die Zahl in der Regel die m/s an die mit dieser Feder und 0.2g BBs erzielt werden sollten
  • Spring Guide = Feder Führung, sollte aus Metall und gelagert sein
  • Switch Assembly = Abzugseinheit über welche der Stromkreis geschlossen wird um den Motor anzutreiben
  • Cut Off Lever = Ein Hebel der bei Semi Auto den Stromkreis der Switch Assembly wieder öffnet
  • Selector Plate = Platte über welche der Feuermodus gewählt wird, meist wird nur der COL deaktiviert und über eine Mechanik bei Safe den Abzug verriegelt
  • Anti Reversal Latch = Hebel welcher das Bevel Gear am "Zurück drehen" hindert sollte ein Zyklus nicht sauber abgeschlossen werden

GBB Teile
  • Recoil Spring = Rückholfeder die den Schlitten wieder in Position bringt
  • Hammer Spring = Feder welchen den Hahn spannt
  • Hammer = Hahn der gespannt wird und schlussendlich in der Regel über einen Valve Knocker das Ventil am Magazin öffnet
  • Valve Knocker = Stift oder Platte die vom Hahn angeschoben wird um das Ventil am Magazin zu öffnen
  • Sear = Abzugsstück(e) welches den Hahn vor dem "Zuschlagen" blockiert bis der Abzug gedrückt wird
  • Loading Muzzle = Teil im Schlitten welches das BB nachführt und durch das das Gas Richtung BB fließt. In der Regel beinhaltet es auch den Zylinder welcher verantwortlich ist, dass sich der Schlitten zurück bewegt.
  • Floating Valve/Rocket Valve = Ventil welches den Gasfluss in der Loading Muzzle kontrolliert, sodass das BB angetrieben wird und auch der Schlitten korrekt bewegt wird
  • (Main) Valve = Ist das Ventil am Magazin.
« Letzte Änderung: 26.04.2013, 11:46 von Falcon »
cYa,

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Re: Was ist Airsoft? - Der Newbie Guide
« Antwort #9 am: 30.04.2013, 17:31 »
Um den Punkt Ladegeräte erweitert.
Kritik ist gerne gesehen, Rechtschreibfehler bitte per PM, damit es nicht zu unübersichtlich wird, denn ich denke davon produziere ich genug.  ;)  :P
cYa,

Falcon

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